RICHTER

1534

Schon vor 1534 besitzt St. Georg ein Instrument des Amberger Orgelbauers Paulus Richter. 1564 schreibt Bürgermeister Michael Schweiger in seiner Chronik: "... eine alte Orgel, und ein gutes neues Positiv". 1604 wird die Orgel abgebrochen und das Zinn zugunsten der Pfarrgemeinde verkauft. Ab 13. Juli 1622 erklingt ein Orgelpositiv von Johann Friedrich Pütner aus Hirschau.

FUNTSCH

1767

1767 schlägt die große Stunde des Amberger Orgelmachers Johann Konrad Funtsch (22/II/P). Das für ihn typische fünfteilige Prospekt hat als Dominante einen überhöhten Mittelturm. Es schließen sich an je ein abfallendes, von oben betrachtet gegen geschwungenes Seitenfeld und ein nach oben strebendes Außenfeld. Die äußeren Zierbalken sind diagonal gestellt. Funtsch hatte sich 1760 durch seinen Neubau für die Schulkirche St. Augustinus empfohlen. 1767 baute er auch auf dem Habsberg. Dieses Instrument ist erhalten (Restaurierung 1972 Klais, 2004 Kuhn) und vermittelt die Klangphilosophie von Funtsch in faszinierender Weise. 1827 investiert man 224 fl für eine Reparatur durch den Funtsch-Nachfolger Wilhelm Hepp.

 

EDENHOFER

1903

Nach 136 Jahren wird das Instrument durch einen Neubau von Ludwig Edenhofer (Deggendorf) ersetzt. Die Orgel mit einer zurückhaltenden Disposition (14/II/P) und pneumatischer Traktur entspricht dem damaligen deutsch-romantischen, grundtönig geprägten Klangideal. Schon nach 10 Jahren ist 1913 eine Überholung durch Ignaz Weise (* 1864 Amberg + 1932 Passau) aus Plattling angesagt.

WEISE

1941 / 1961

1941 erweitert Michael Weise (1899-1969) die Orgel um 17 Register auf 31/III/P. Die neuen Windladen stehen – unsichtbar von unten - links vom Funtsch-Gehäuse, der Spieltisch links in der Auskragung der Empore. 1961 fügt Weise zwei weitere Register hinzu: 33/III/P. Der Chordirektor und spätere Domkapellmeister Wolfram Menschick spielt auf dieser Orgel große Orgelliteratur. Eine private Aufnahme, entstanden um 1968 mit Walther, Bach und Max Reger vermittelt einen Klangeindruck der Weise-Orgel.

OBERLINGER

1981

Zunehmende Mängel der Edenhofer-Weise-Orgel führen 1981 zu einem Neubau von Oberlinger (48/III/P) aus Windesheim. Schon damals hatten zwei namhafte Orgelbauer das Konzept eines Instruments mit 48 Registern im Funtsch-Gehäuse als nicht realisierbar abgelehnt. Das Urteil sollte sich als richtig erweisen. Von Anfang an verärgert die Orgel durch technische Probleme wie schwergängige, unzuverlässige Trakturen. Der schwammige Klang hat einen Grund: Wegen Platzmangels ist die Windversorgung um 50% unterdimensioniert. Allenthalben sind Pfeifen unsichtbar und unhörbar versteckt. Die Windladen des Hauptwerks stehen zu tief. Die Mensuren stimmen nicht. 1996 stellt Thomas Jann die Registertraktur auf elektrische Betätigung um.

FÖRDERVEREIN
GEORGSORGEL

2012

Weiter zunehmende Schäden, darunter auch einknickende Pfeifenfüße führen zur Gründung des Fördervereins „Georgsorgel“ mit dem Ziel eines Orgelneubaus, bei dem Qualität, Erfahrung und Kreativität des Orgelbauers, sowie Respektierung der Raumbedingungen oberste Priorität haben.

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